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ACC 2020: 5 Fragen an Veranstalter Rudi Rameis!

21. November 2019

Was haben die österreichischen Enduro-Serienmacher geplant? Wie geht es weiter – geht es überhaupt weiter und was wird es Neues geben. Auf Enduro-Austria kannst du dazu in den nächsten Wochen in einer Interview-Serie mit den Chefs der einzelnen Enduro-Serien nachlesen was bereits in den Schubladen der Veranstalter liegt. Ein kurzer Rückblick und Ausblick auf die einzelnen Enduro Rennserien…

 

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Wie und wann ist eure Enduro Rennserie eigentlich entstanden?

Rudi Rameis: “Ursprünglich wurde die österreichische Cross-Country Meisterschaft von Baboons organisiert, welche einer der größten Motorrad-Offroad Sport Promoter in Europa ist. 2012 wurde ich dann als Promoter auserkoren und seit 2013 organisiere ich die ACC Rennserie nun schon. Die Leidenschaft zum Motorsport habe ich aber schon vorher entdeckt. Seit mehr als 25 Jahren lebe ich bereits für den Motorrad- & Motorsport. In dieser Zeit bestritt ich Motocross-, Supermoto-, Enduro- und Straßenrennen. 2004 machte ich dann mein Hobby zum Beruf, indem ich mein eigenes Geschäft eröffnete. Anfänglich organisierte und veranstaltete ich Supermoto Rennen, mit der Zeit habe ich mich dann auf den Bereich Offroad spezialisiert und auch mein Geschäft dahingehend ausgerichtet.

Ich möchte mit aller Kraft und ganzem Einsatz meine Firma und die ACC Serie organisieren. Mein großes Ziel ist es, Fahrer, Veranstalter und Besucher bestmöglich in Einklang zu bringen und meine Erfahrungen im Rennsport als Teambetreuer und Veranstalter voll einzusetzen. Das Wichtigste ist mir, dass es für jeden Beteiligten Spaß macht, egal ob jung oder alt. Deshalb soll die ACC Serie eine bunte Mischung für die Fahrer sein und auch bleiben. Durch die Klasseneinteilung mit insgesamt 17 verschiedenen Klassen, nach fahrerischem Niveau und Altersstufen eingeteilt, ist diese Serie auch für Fahrer mit geringer oder keiner Sporterfahrung geeignet. Hauptsache es ist für jeden Geschmack etwas dabei und es macht Spaß.“

 

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Wie groß ist eure Crew?

Rudi Rameis: “Um die organisatorischen, behördlichen aber auch marketingintensiven Dinge kümmere ich mich derzeit alleine, sowie um die Vor- und Nacharbeit der Rennen. Unterstützt werde ich aber direkt vor Ort bei den Veranstaltungen von einer Stammmannschaft aus ca. 15 Köpfen, auf die gesamte Rennsaison verteilt komme ich dann aber auf insgesamt ca. 70 fleißigen Helferlein, welche mir unter die Arme greifen. 2020 möchte ich dann eine etwas größere Crew, quasi ein „Backoffice“, aufstellen, um die administrativen und organisatorischen Abläufe mehr aufzuteilen. Die Rennen zu organisieren und ein Geschäft zu führen und gleichzeitig Zeit für die Familie zu haben bedarf guter Zeiteinteilung.“

Was wünscht ihr euch als Veranstalter von den teilnehmenden Fahrern?

Rudi Rameis: “Mein größtes Ziel ist erreicht, wenn die Fahrer ausgepowert, gesund und glücklich nach dem Rennen wieder nach Hause fahren und sich bereits auf das nächste Rennen freuen. Im Übrigen wünsche ich mir, dass die bisherige Disziplin aller Fahrer bestehen bleibt wie bisher, denn nur wenn alle mithelfen, die Regeln einhalten und sich sportlich fair verhalten, kann eine tolle Atmosphäre für alle Beteiligten geschaffen werden.“

 

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Was ist für 2020 geplant?

Rudi Rameis: “Für die Serie 2020 sind wieder 4 bis 5 ACC Rennen geplant. Die genauen Veranstaltungsorte sowie Termine sind noch in Abstimmung und Abklärung. Was aber fix ist, am Reglement, an der Klasseneinteilung sowie an der Motivation wird sich nichts ändern. Alle Informationen und News werden aber, in gewohnter Manier, laufend auf der ACC Homepage bekannt gegeben.“

Gibt es bzw. wird es 2020 auch für Kids ein Angebot geben?

Rudi Rameis: “Für die Kids gibt es bereits seit 2013 den Junior Enduro Cup, bei welchem ich Vize- Obmann bin. Dabei handelt es sich um Trainings.- und Rennveranstaltungen, um den Nachwuchs, im Alter von 5-18 Jahren, den Enduro Sport zu ermöglichen und diesen zu fördern. Diese Events sind für Kinder und Jugendliche, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen, ausgerichtet. Um diese Veranstaltung auch familientauglich zu machen, gibt es für die Eltern (oder enges Verwandtschaftsverhältnis) die Möglichkeit beim Training und beim Rennen in einer eigenen Klasse (JE5) dabei zu sein (Teamwertung). Somit ist die JEC Meisterschaft eine familientaugliche Veranstaltung wo die Freundschaft, die Gemeinschaft und der Spaß am Enduro Sport im Vordergrund stehen. Termine und aktuelle Informationen für die Saison 2020 findet man auf der JEC Website unter www.juniorendurocup.at “

Link: https://www.rameis-motorrad.at/

 

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

 

Danke an das Team Enduro Austria

Mfg. Rameis Rudi




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