Ein paar Eindrücke von unserem Geschäftsumbau im August 2017 …. LG Firma Rameis Motorradhandel

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Der Verein

Rudi Rameis, der langjährige Rennfahrer und Mechaniker war schon immer bemüht sein Wissen und Können an Dritte weiterzugeben. Fahrsicherheit und Gefühl fürs Motorrad standen für ihn immer im Vordergrund und so war die Idee eines Vereins geboren. Schnell waren Gleichgesinnte gefunden und Rudi gründete im Jänner 2011 mit 3 weiteren Motorsportbegeisterten den Verein „Rameis Racing Team“

 

Grundgedanke

Enduro, Trial, Motocross und Supermoto sind Gemeinschaftssportarten. In einer Gruppe können schwächere Fahrer von den langjährig Erfahrenen profitieren und Gefahrensituationen können besser eingeschätzt bzw vermieden werden.

Ziel des Rameis Racing Teams ist es, gemeinsam die Fahrtechnik und Sicherheit weiterzuentwickeln. Spielerisch soll das Geschick am Motorrad gesteigert werden.

 

Motorsportarten

Da im Motorsport Vielseitigkeit gefragt ist erklären wir kurz die Arten, die für uns im Vordergrund stehen:

    • Enduro
      Als Enduro (aus dem spanischen duro = hart; englisch: endurance = Ausdauer) wird ein geländegängiges (grobstolliges Reifenprofil, lange Federwege) Motorrad mit Straßenzulassung und den dafür notwendigen Sicherheitseinrichtungen bezeichnet. Die Sitzposition ist aufrecht mit bequemem Kniewinkel, wobei Motorradfahrer mit geringer Körpergröße aufgrund der bei langen Federwegen hohen Sitzposition Probleme mit dem sicheren Stand haben. Die Enduro besitzt eine vergleichbare Fahrwerksgeometrie wie Motocrossmaschinen, ist jedoch von der Leistungscharakteristik her stärker auf Langstrecke bzw. Ausdauer ausgelegt als auf Geschwindigkeit und kurzzeitige hohe Leistung. Ursprünglich entstanden die ersten Enduros durch einfache Umbauten von Straßenmotorrädern.

 

Arten von Enduro

Sportenduro/Hardenduro
entsprechen weitestgehend den Wettkampfmotorrädern und sind meist durch geringere Veränderungen an eine alltägliche Nutzung angepasst. Die erste Hardenduro ihrer Art war die 1988 erstmals vorgestellte Husaberg FE501 – ein Meilenstein im Endurosport.

Rallyeenduros
sind Wettkampfenduros, die speziell für Langstreckenrallyes entwickelt wurden. Sie besitzen ein großes Tankvolumen und ein an das höhere Gewicht entsprechend angepasstes und verstärktes Fahrwerk, Windschutz und GPS-Navigationssystem.

Reiseenduros
sind für längere Motorradtouren ausgelegte Maschinen, meist mit größerem Tank, geringerem Federweg, längeren autobahntauglichen Getriebeübersetzungen, Anbaumöglichkeiten für Koffer, Windschutz, etc. Dadurch bedingt wurde aber auch das Fahrgewicht erhöht. Viele heutzutage angebotenen Reiseenduros sind nur noch eingeschränkt geländetauglich, da bei diesen mehr Wert auf Komfort und Straßenverhalten gelegt wurde. Damit wurde dem Trend Rechnung getragen, dass die Straßenenduros überwiegend auf Straßen und nur noch in seltenen Fällen auf unbefestigten Wegen eingesetzt werden.

 

  • Trial
    Ein Trial-Motorrad ist in der Regel ein nicht straßenzugelassenes Sportgerät mit den Hubraumklassen 50, 80, 125, 250, 320 cm³ und enduroähnlichen Zügen, mit dem Parcours im Gelände oder künstliche in Hallen bewältigt werden müssen.

    Das Trial wird im Stehen gefahren und hat deswegen keinen Fahrersitz, sondern nur eine „Sitzmulde“. Der Motor ist sehr drehfreudig und bis zum dritten Gang kurz übersetzt, insgesamt gibt es meist 6 Gänge. Die ersten drei Gänge werden in den Sektionen benutzt, die weiteren für die Zwischenstrecke.

    Da das Trial für ein Motorfahrzeug extrem leicht gebaut ist (zwischen 70 und 80 kg), kann es fast wie ein BMX-Fahrrad oder ein Mountainbike bewegt werden.

 

  • Motocross
    Motocross kam um 1919 in England auf; anfangs wurden Wettbewerbe auf handelsüblichen Straßenmotorrädern ausgefahren. Später nahmen zunächst die Fahrer Modifizierungen an ihren Motorrädern vor, wie zum Beispiel die Verlängerung der Federwege oder das Anbringen von Griffmulden unter dem Sitz. Es folgten speziell für den Motocross-Sport gefertigte Motorräder der Industrie, die in der Folgezeit immer weiter verbessert wurden und werden.

    Ein solches Fahrzeug hat keine Straßenzulassung, da es für den Wettbewerb ausgelegt ist und keine Anbauteile wie Blinker, Licht, Ständer, Kennzeichenhalter usw. Die Fahrer sind mit einer umfangreichen Schutzausrüstung ausgestattet. Sie tragen Helme, Stiefel, Handschuhe, Knie-, Rücken- und Brustprotektoren.

    Es wird ausschließlich auf dafür vorgesehenen Strecken gefahren. Motocross-Rennen werden in unterschiedlichsten Modi ausgeführt. Es ist generell zwischen In- und Outdoor-Rennen zu unterscheiden. Indoor-Rennen werden gewöhnlich als Supercross und Outdoor-Rennen als Motocross bezeichnet. Supercross wird meistens im Winter ausgetragen, weil in dieser Zeit die Motocross-Strecken kaum oder nicht mehr zu befahren sind. Somit ist es für die Fahrer möglich, beides zu betreiben, da sich die Veranstaltungen nicht überschneiden. Die wichtigsten Austragungsebenen sind die Weltmeisterschaft und die Meisterschaften der American Motorcyclist Association. Seit 2005 gibt es auch eine Motocross-Weltmeisterschaft für Frauen.

 

  • Supermoto
    Supermoto, ursprünglich und weiter gebräuchlich Supermotard (frz. für den englischen Begriff Superbikers), ist ursprünglich eine spezielle Art von Motorrädern, um damit auf kleineren Rundkursen zu fahren. Die Maschinen finden ihren Ursprung im Enduro- und im Motocross-Bereich. Für den Einsatz im Supermoto werden in der Regel Einzylinder-, seltener Zweizylinder-Motorräder mit 125 bis 700 cm³ Hubraum umgebaut. Der Hauptunterschied zu Enduros oder Motocrossern liegt in der Verwendung von Straßenreifen oder Slicks auf entsprechend kleineren (17 oder 16,5 Zoll) und breiteren (vorn bis 3,50, hinten bis 6,00 Zoll) Felgen. Supermotos verfügen über ein straffer abgestimmtes Fahrwerk mit kürzeren Federn sowie leistungsstärkere Bremsen am Vorderrad.

    Anfänglich wurden derartige Umbauten in Eigenregie unternommen. Ziel war ursprünglich nicht, mit den Motorrädern Rennen zu fahren, sondern vielmehr ein ideales Stadtmotorrad zu schaffen. Moderne straßenzugelassene Supermotos sind inzwischen meist auf das Befahren von Landstraßen und Bergpässen ausgelegt. Dadurch haben sich Veränderungen in der Bauweise ergeben, die sie klar von umgebauten Moto-Crossern unterscheiden. Zum Beispiel sind die Federwege noch kürzer geworden, die Rahmen sind verwindungssteifer, die Lenkgeometrie hat sich verändert und die Motorräder sind besser ausgerüstet.

    Die Wettbewerbe werden meist auf außenliegenden Rennstrecken, oft Kartbahnen, ausgetragen, welche für den Supermoto-Sport gegebenenfalls umgebaut werden (engere Kurven, verwinkelte kurvige Passagen). Es kommt jedoch auch häufig vor, dass Supermoto-Rennen in Karthallen ausgetragen werden. Als Offroadanteil dient dann z. B. ein Teil einer anliegenden Motocross-Strecke oder ein an die Kartbahn angrenzender Grünstreifen.

Rameis Racing Team ist ein gemeinnütziger Verein der für jede Unterstützung dankbar ist. Hängen sie ein Transparent in unserer Indoor Endurohalle auf und helfen sie uns die Halle auch in Zukunft zur Verfügung zu stellen.

 

 




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